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Inhalt
und Fazit:
Die eigene Frau sucht ihr Heil im Buddhismus, die siebzehnjährige
Tochter hat ihre große Liebe in einem tibetischen Lama gefunden
und will mit ihm auf und davon und man selber findet in Karriere,
Geld und Erfolg nicht mehr das Glück, was man sich erhofft
hat. "Wie geht es weiter?", fragt sich die Romanfigur
Fred Kaufmann. Er bringt seine Tochter in das "Kloster" in
die Schweiz, lässt sein Leben auf dieser Fahrt gedanklich
vorüberziehen und erlebt ein völlig neues Lebensgefühl, was
sich wohl jeder früher oder später einmal wünscht.
Die Autorin zeigt uns mit einem lachenden und einem weinenden
Auge, dass man durchaus den Mut haben sollte, ein Leben -
auch über vierzig - zu leben! Sie zeigt deutlich den Generationskonflikt
zwischen Eltern und Kindern auf und stellt fest, dass man
den eigenen Kindern genauso ratlos gegenübersteht, wie die
eigenen Eltern vor vielen Jahren bei einem selbst, obwohl
immer der Vorsatz da war: Wir machen es besser und anders!
Dorris
Dörrie schildert die Midlife-Krise des Mannes mit klaren
Worten, viel Humor und Witz, ohne sie jedoch der Lächerlichkeit
preiszugeben.
Ein sehr unterhaltsames Buch, über das man an vielen Stellen
lachen kann und sich vielleicht in der einen oder anderen
Situation auch durchaus wieder erkennt. Und es zeigt auch,
dass man sich im "hohen Alter" von über 40 Jahren durchaus
noch auf andere Gegebenheiten einstellen kann, wenn es auch
vielleicht manchmal etwas mehr Zeit erfordert!
(©
2002 Iris Nätebus für all-around-new-books.de)
Weitere
Rezension:
Fred, der Antiheld des Road-Books, durchlebt innerhalb kürzester
Zeit seine Midlife-Crises.
Seine Frau hat er augenscheinlich an den Buddhismus und seine
Tochter an einen tibetanischen Lama verloren. In Rückblenden
erfahren wir, wie sich das Leben von Fred und Claudia mit
ihrer Tochter Franka so entwickelt hat. Besonders der Ausflug
nach London zu Beginn des Buches treibt die Lachtränen
in die Augen-winkel; Wiedererkennung nicht ausgeschlossen.
Im weiteren Verlauf des Romans lernt Fred sich immer mehr
selbst kennen. Seine Weggenossen auf den weiten Strecken von
München über Frankreich, Belgien und den Niederlanden
und zurück üben dazu noch den unterschiedlichsten
Einfluss auf seine eigene Entwicklung aus.
Lesenswert, amüsant, nett!
(©
2003 Jasper Fenton für all-around-new-books.de)
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