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Inhalt:
Eddie
wacht eines Morgens als Pferd auf - da muss sie jetzt durch,
denn sie ist ja selbst schuld. Nadja, ihre Ex-Freundin, hat
seit Wochen nichts Besseres zu tun gehabt, als immer wieder
lautstark zu verkünden, dass sie bald Reitstunden hat - und
da hat Eddie nur trocken gesagt: "Wenn du Reitstunden kriegst,
werd ich zum Pferd". Schöne Bescherung! Eddie muss als Pferd
in die Schule, da kennt Muttern keine Gnade. Und obwohl Fredericke
36 Minuten zu spät kommt, geht der Schulbesuch alles in allem
glimpflich ab. Nur dass Eddie allen in der Pause eine Reitstunde
anbietet, verprellt Nadja noch mehr. Aber wie weh das tut,
das sieht sogar ein Pferd ein - und so versöhnen sich die
beiden wieder. Ob Eddie deshalb auch am nächsten Tag als Eddie
wieder aufwachen wird?
Fazit:
Zoran
Drvenkar hat eine Erstlesegeschichte verfasst - und sie hat
ihren ganz eigenen Stil. Was bei Erstlesegeschichten nicht
selbst-verständlich, wenn auch wünschenswert ist. "Eddies
erste Lügen-geschichte" ist eine kleine Hommage an die
"Baron von Münch-hausen"-Erzählungen. Und sie ist
einem mündlichen Stil verhaftet, der Sprachwelt von Kindern
nah. Empfehlenswert in ihrer humorigen Art - und in Kombination
mit den Illustrationen von Kerstin Meyer ein Lügen-Vergnügen.
(©
2001 Katja Theiß)
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