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Inhalt:
Milenas
Spitznamen lauten "Zwerg Nase" oder "Nasenbär" - der Grund
scheint mehr als einleuchtend: Milenas Zacken ist von Natur
aus etwas größer ausgefallen. Am liebsten hätte sie ihn schlicht
wegoperiert. Aber so einfach ist das alles nicht.
Und dann taucht Steff Jablonski, der anerkannte Mädchenschwarm
der Schule, auf und redet mit ihr. Milena schwankt zwischen
allen Gefühlslagen. Als Milena einen Schritt zurücktritt und
ihre Probleme aus der Distanz betrachtet, geht ihr ein Licht
auf. Von wegen Mauerblümchen: Milena hat ihre eigenen Stärken
- und so furchtbar groß ist ihre Nase dann doch nicht. Steff
mag sie aus ganz anderen Gründen und auch die schwierige Familiensituation
mit der gerade neu eingezogenen Freundin des Vaters und deren
Tochter renkt sich so langsam ein. Normalität kehrt ein und
Milena ist selbstbewusster geworden.
Fazit:
Gaby
Schuster schreibt locker und bringt Ängste von Jugendlichen
treffend auf den Punkt. Dass die Selbsteinschätzung vieler
Jugendlichen häufig an der Realität vorbeigeht und Äußerlichkeiten
keine Lösung bieten, auch das reflektiert Zum Verlieben
schön!
(©
2001 Katja Theiß)
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