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Inhalt:
Anne
hat die Faxen dick - nichts läuft so, wie sie es geplant hat.
Ihre Unschuld wollte sie verlieren - niente! Reiterferien
gemacht - gleich am zweiten Tag das Bein gebrochen! Da bleibt
ihr fast gar nichts anders übrig, als in der Einsamkeit einer
Schäreninsel ein Drehbuch zum neuesten Indiana-Jones-Film
zu schreiben. Geht ja auch gar nicht anders, denn erstens
ist die Wohnung ihrer Ziehtante gerade anderweitig vergeben
und zweitens kommt sie ja sonst so schlecht an den schnuckeligen
Harrison Ford ran.
Alles klar? Gradliniger Handlungsverlauf? Beim besten Willen
nicht - klar ist hier nur, dass das Chaos und die sich überstürzenden
Ereignisse Methode haben. Aus dem vermeintlich einsamen Insel-Dasein
und dem Robinson-Crusoe-Feeling will und will nichts werden,
da die Ereignisse sich schier überschlagen. Die Insel scheint
fast schon überbevölkert zu sein - und was für Gestalten das
sind: ein junger, muskelgestählter Jägersmann, eine attraktive
Lady Macbeth, blutüberströmt, ein Knacki auf eigenmächtig
verlängertem Hafturlaub, in dessen Hütte Anne gerade wohnt
… und klar, zum Glück für Anne, taucht dann doch noch ihr
heißgeliebter (Mann, hat das lange gedauert, bis das endlich
klappt, mit den zweien und den Gesalzene(n) Küsse(n)!)
Mackan auf; ihr Freund aus dem Internat …
Fazit:
Worum's
eigentlich geht? Um einen Schmugglerschatz und Schweizer Konten
- um was sonst? Also ein Krimi? Ein Thriller? Wohl eher eine
turbulente Komödie - am besten selbst rein schauen in die
Befindlichkeitskiste von Anne und sich amüsieren über ihre
Irrungen und Wirrungen und die Unwahrscheinlichkeiten ihres
Lebens. Frech, amüsant und gar nicht wie das wahre Leben!
(©
2001 Katja Theiß)
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